Mike Vernon & The Mighty Combo

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Fast jedem Blues Fan ist Mike Vernon (*1944, Harlow, Middlesex, GB) ein Begriff. Einen grossen Namen machte er sich eher als Wegbereiter des British Blues und Produzent, denn als Musiker. Er war lange Jahre der „Entdecker“ bei Decca Records und hatte auch sein eigenes Label Blue Horizon.

So arbeitete er mit fast allen Grössen der britischen Bluesszene zusammen: Savoy Brown, Chicken Shack, Eric Clapton, Fleetwood Mac, Peter Green, Christine McVie,Ten Years After oder die Climax Blues Band – viele hatten ihre Karrieren Mike Vernon zu verdanken. Er war es auch, der John Mayall überredete, eine Platte mit Eric Clapton aufzunehmen (Blues Breakers with Eric Clapton). „Ich musste aber bei Decca dafür kämpfen, diesen Blues machen zu dürfen. Zwei Monate später war das Album Nummer eins in den Charts der Zeitschrift Melody Maker.

Von da an durfte ich machen, was ich wollte“, erzählt er heute. Vernon arbeitete aber auch ausserhalb des Blues, etwa mit David Bowie oder im Bereich des Progressive Rock mit Focus. In den 1970er-Jahren wandte er sich dem Soul zu. Gegen Ende des Jahrtausends belebte er das Blue Horizon Label wieder.

Im Laufe seiner Karriere hat Vernon über 100 Plattenaufnahmen betreut. Zur Musik kam Mike Vernon durch die Songs von Little Richard und Fats Domino. „Das veränderte mein Leben komplett“, sagt er. Seine zweite Karriere als Sänger ist aber weniger bekannt. In den 1970-ern und 80-ern war Mike unter anderem der Bariton Sänger bei Rocky Sharpe & The Replays.

2000 ging er in den Ruhestand und lebt seither in Spanien.Doch ein Vollblutmusiker wie er kann es nicht lassen. Gelegentlich produziert er immer noch britische Nachwuchs-Bluesmusiker wie Oli Brown und Dani Wilde.

2013 erhielt er den “Lifetime Achievement Award” der British Blues Awards. Seit einigen Jahren singt er nun auch wieder in seiner eigenen Band, der Mighty Combo, mit der er vergangenes Jahr das Debut „Beyond the blue horizon“ einspielte.

Auf der Bühne in Luzern ist eine energiegeladene Rhythm and Blues Show zu erwarten. „Als Sänger ziele ich da auf eine Periode von den 1940-ern bis in die 60-er ab, auf Blues Shouter wie Joe Turner, Jmmy Witherspoon und Wynonie Harris. Und die Band bringt den Drive und Groove wie ihn Fats Domino hatte“, verspricht Mike Vernon.

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