The Fabulous Thunderbirds

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Hier ist es: ein weiteres Geschenk, das wir uns zu unserem Jubiläum selber machen. Blues-Fans muss man über diese Truppe nichts mehr erzählen. Für alle anderen: seit über 30 Jahren sind The Fabulous Thunderbirds eine der bekanntesten amerikanischen Bluesrock Bands.

Gegründet wurde sie 1974 in Austin, Texas, vom Gitarristen Jimmie Vaughan, dem Bruder von Stevie Ray Vaughan, und vom Sänger und Harpspieler Kim Wilson. Vaughan verliess die Band 1990 und bald darauf trennten sich die T-Birds. 1993 arrangierte Wilson mit Doyle Bramhall eine Neuauflage. Heute ist Kim Wilson zwar das einzige Originalmitglied, führt die Band aber wie eh und je energisch an und erfindet sie auch immer wieder neu.

In all den Jahren spielten Grössen wie Duke Robillard oder Kid Ramos die Lead-Gitarre. „Bei den T-Birds zu spielen, bedeutet, die verschiedensten Musikrichtungen und Spielarten zu verstehen“, sagt Wilson. „Man muss daher auch in der Lage sein, sich einen moderneren Stil anzueignen. Und die Jungs mit denen ich heute spiele, können genau dies perfekt vereinen und umsetzen“.

Im aktuellen Lineup ist unter anderem der fantastische Gitarrist Johnny Moeller dabei, der das Luzerner Publikum schon in anderen Bands völlig aus dem Häuschen brachte. Die Musikalität der T-Birds, die ihresgleichen sucht, und die Hingabe zum Blues, Rhythm & Blues sowie Rock’n‘Roll ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bandgeschichte.

1979 nahmen die Fabulous Thunderbirds ihr Debütalbum auf, das auf traditionell gespielte Art Blues, Rock´n´Roll, Countryrock und R&B vereinte und aufgrund des großen Erfolges Kultstatus erreicht. Auf den folgenden Alben vereinte die Band mehr und mehr Cajun, Rock´n´Roll, Blues und Soul. Ihren größten Erfolg verzeichnete sie mit dem Album „Tuff Enuff“ von 1986. Die gleichnamige Singleauskopplung schaffte es bis in die Charts.

1996 zog Wilson nach Kalifornien zurück, wo lange zuvor für ihn in Goleta alles begonnen hatte und er mit 17 angefangen hatte, das Harp-Spiel zu lernen. Seine Vorbilder waren Legenden wie Little Walter, Lazy Lester oder James Cotton. Doch es sollte nicht nur bei der Harp bleiben – auch Singen wollte der junge Wilson wie seine anderen Idole Bobby „Blue“ Bland, B.B. King, Otis Rush oder Muddy Waters. „Das Gute an den T-Birds ist, dass wir sowohl auf Blues Festivals als auch auf Rockveranstaltungen spielen können“, meint Wilson. „Wir sind eine abwechslungsreiche Band, in der jedes Mitglied dieselben musikalischen Interessen vertritt“. Wenn die wüssten, wie sehr wir uns auf unser Geschenk freuen.

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